Kosten beim Kauf

Wer genau weiß, was auf ihn zukommt, wird erkennen, dass die Kosten, die beim Kauf einer Denkmalgeschützten Immobilie in Leipzig auf ihn zukommen recht übersichtlich sind, da sie schon vorab kalkuliert werden können.

Neben dem Kaufpreis der Denkmalgeschützten Immobilie kommen natürlich die Finanzierungskosten sowie die Kaufnebenkosten auf den/die Bauherrn*frau zu. Zu den Kaufnebenkosten gehören zum einen die Notargebühr, die Grundbucheintragung sowie die Maklergebühren und die Grunderwebssteuer. Diese Kaufnebenkosten sind für Ihre Denkmalgeschützten Immobilie innerhalb von zwei bis acht Wochen nach Abschluss des Kaufvertrages zu begleichen. Der Zeitpunkt, an dem die Kaufpreiszahlung und im Gegenzug die Übergabe der Immobilie erfolgt, wird im Kaufvertrag festgehalten.

Achten Sie darauf, dass die Nebenkosten beim Erwerb einer Denkmalgeschützten Immobilie auf jeden Fall als feste Größe in der Planung berücksichtig werden. Die Nebenkosten können sich auf bis zu 10% der eigentlichen Kaufsumme summieren.

So ist die Maklergebühr variabel. Regionsabhängig können Makler*innen für die Vermittlung einer Denkmalgeschützten Immobilie eine Gebühr bis sieben Prozent des Kaufpreises erheben. Bei einer Denkmalgeschützten Immobilie kann so schon für die Maklergebühr eine größere Summe zusammen kommen. Ein Immobilienkauf muss auch immer von einem Notar*in beurkundet werden. Die Kosten dafür sind in einer Gebührenordnung festgelegt und können je nach Region möglicherweise sehr unterschiedlich ausfallen. Daher gilt es, sich vorher über diese Kosten für Ihre Denkmalgeschützten Immobilie zu informieren.

Auch die Höhe der Grunderwerbssteuer unterscheidet sich je nach Bundesland erheblich. Sie beträgt zwischen dreieinhalb und sechseinhalb Prozent der Kaufsumme der Denkmalgeschützten Immobilie. Erst wenn diese Schuld beglichen ist, wird der/die Käufer*in als rechtmäßiger Eigentümer*in ins Grundbuch eingetragen. Auch für diese Eintragung fallen für den/die Käufer*in der Denkmalgeschützten Immobilie Kosten an.

Gerade beim Erwerb einer Denkmalgeschützten Immobilie, bei der die Sanierung des Gebäudes im Vordergrund steht, kommen oftmals noch weitere Kosten auf den/die Eigentümer*in zu.

So stellen Eigentümer*innen eventuell erst nach dem Kauf fest, dass noch weitere Bereiche des Gebäudes saniert werden könnten. Auch die Hochwertigkeit der Materialien, die man für die Ausstattung nutzt, kann letztendlich variieren und die Kosten für die Denkmalgeschützten Immobilie in die Höhe treiben. Hier sollte man jedoch beachten, dass hochwertige Materialien auch zur Wertsteigerung der Immobilie beitragen.

Bei Erwerb einer Denkmalgeschützten Immobilie bei einem Bauträger, empfiehlt sich eine vertraglich vereinbarte Festpreisgarantie und ein fester Fertigstellungstermin.

Bei einer Finanzierung des Kaufpreises einer Denkmalgeschützten Immobilie sind möglicherweise Bauzeitzinsen und/oder Bereitstellungszinsen zu berücksichtigen.

Es gilt daher, sich vor dem Kauf einer Immobilie genau zu informieren, welche Kosten auf den Bauherrn*frau zukommen. Einige Faktoren, wie Maklergebühren und Grunderwerbssteuern, sind für Eigentümer*innen oder Kapitalanleger*innen erst kalkulierbar, wenn man sich für eine bestimmte Region entschieden hat.

Auch hier ist die Unterstützung eines kompetenten Partners*in an Ihrer Seite ein Muss. So bleiben Sie vom unliebsamen Überraschungen verschont.